Sonnenallergie vorbeugen


Hilfe bei Hitzeausschlag
Sonnenallergie vorbeugen

Mit den ersten Urlaubstagen beginnt für viele Menschen die Zeit der Sonnenbäder. Doch nicht jede Haut verträgt das UV-Licht gleichgut. Wie man einer Sonnenallergie entgegenwirkt.

Bei einer Sonnenallergie reagiert die Haut überempfindlich auf das UV-Licht. Die Folge: Bläschen, fleckige Rötungen und Pusteln mit Juckreiz, die Stunden oder wenige Tage nach intensiver Sonnenbestrahlung auftreten.

Schnell kühlen

„Im Akutfall gilt: Sofort raus aus der Sonne“, rät Hans-Ulrich Artelt vom Serviceteam der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Wernigerode. „Und besorgen Sie sich eine kühlende Salbe oder ein Gel aus der Apotheke zur Linderung der Hautirritationen und des Juckreizes.“ In der Regel klingen die Beschwerden nach einigen Tagen ab. Sind sie stark, sollte ein Arzt um Rat gefragt werden. Eventuell ist die Einnahme von Antihistaminika nötig, in besonders schweren Fällen helfen rezeptpflichtige Kortisonpräparate. Für Linderung sorgen auch kalte Umschläge oder Quarkwickel, da Quark entzündungshemmend wirkt.

Tipps zum Sonnenbaden

Wer empfindsam auf die UV-Strahlen der Sonne reagiert, sollte sich vorbeugend schützen:

  • Ob Frühsommer oder Urlaubsbeginn: Nehmen Sie nicht gleich ein volles Sonnenbad, sondern gewöhnen Sie Ihren Körper in kleinen Dosen an die UV-Strahlen.
  • Meiden Sie die Mittagssonne, die besonders intensiv strahlt! Suchen Sie sich schattige Plätze.
  • UV-A-Strahlen gehen – anders als UV-B-Strahlen – auch durch Glas. Sonnenallergiker sollten daher vor langen Autofahrten auf ausreichenden Lichtschutz achten.
  • Verwenden Sie hochwertige Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 sowie hohem UV-A- und auch UV-B-Schutz. Die Sonnencreme sollte frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein.
  • Nicht an Sonnenschutzmitteln sparen, sondern reichlich damit eincremen und nach starkem Schwitzen oder Baden erneut auftragen.
  • Lange, atmungsaktive Kleidung und einen Sonnenhut zum Schutz tragen.

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