Neue Rabattverträge in Kraft


Anderes Medikament, gleicher Wirkstoff
Neue Rabattverträge in Kraft

Viele neue Rabattverträge traten am 1. Juli in Kraft. Für betroffene Patienten bedeutet das eine Umstellung auf ein anderes Arzneimittel. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam.

Apotheker berät kompetent

Millionen gesetzlich krankenversicherter Patienten müssen sich darauf einstellen, bei ihrer nächsten Rezepteinlösung ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt zu bekommen. „Das ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Millionen Patienten auf neue Arzneimittel umgestellt werden, und es wird wohl auch nicht das letzte Mal sein“, sagt der stellvertretende DAV-Vorsitzende Dr. Rainer Bienfait.

Für viele Patienten ist das Umstellen auf ein neues Medikament mühsam. Verunsicherte Patienten können sich in der Apotheke beraten lassen. Bienfait erklärt: „Besonders groß kann die Verunsicherung bei chronisch kranken Menschen sein, die ihre Medikamente genau kennen. Persönliches Engagement des Apothekers in Verbindung mit pharmazeutischem Fachwissen ist dann erforderlich, um dem Patienten das Vertrauen in seine Medikation wiederzugeben.“

Damit die Krankenkassen sparen

Nach Berechnungen des DAV erlassen oder ermäßigen die Krankenkassen ihren Versicherten die gesetzliche Zuzahlung aber für kaum mehr als ein Drittel dieser Rabatt-Arzneimittel. Von den 24.800 erfassten Rabatt-Arzneimitteln sind nur 9.400 Medikamente ab 1. Juli zur Hälfte oder komplett von der Zuzahlung befreit (38 Prozent).

Jede Apotheke muss das von der jeweiligen Krankenkasse vorgesehene Rabatt-Arzneimittel abgeben – bei gleichem Wirkstoff, gleicher Wirkstärke, gleicher oder als austauschbar festgesetzter Darreichungsform, identischer Packungsgröße und Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet. Indem sie die Rabattverträge umsetzen, unterstützen die Apotheken die gesetzlichen Krankenkassen bei Einsparungen. Laut Bundesgesundheitsministerium hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2012 rund 2,4 Mrd. Euro durch Rabattverträge eingespart.

News

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Löwen-Apotheke
Inhaberin Sabine Schruttke
Telefon 036375/5 03 23
Fax 036375/5 03 06
E-Mail info@loewen-apotheke-kindelbrueck.de